Zeitarbeit oder Festanstellung
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Zeitarbeit oder Festanstellung: Wo liegen die Unterschiede?

Zeitarbeit verbessert die fachlichen Fähigkeiten

Zeitarbeit ist ein sicheres Arbeitsverhältnis

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Zeitarbeit und Festanstellung

Zeitarbeit oder Festanstellung: Wo liegen die Unterschiede?

Job finden leicht gemacht

Zeitarbeiter haben sehr gute Aussichten auf eine unbefristete Stelle


Zeitarbeit oder Festanstellung: Zeitarbeit als Sprungbrett in die Festanstellung ist das Ziel von Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Personaldienstleister. Langfristig betrachtet will jeder in einer dauerhaften, unbefristeten Festanstellung. Kurzfristig aber kann ein Einstieg in die Berufswelt via Zeitarbeit die lohnendere und vielversprechendere Variante sein. Doch warum ist das so? Und für wen gilt das? Zeitarbeit bietet vielfältige positive Aspekte für jeden Arbeitnehmer, egal ob beim Wiedereinstieg in die Arbeitswelt, für Quereinsteiger oder für Beschäftigte, die sich in ihrer Branche neu orientieren möchten. Hier finden Sie alle Jobangebote

Unterschiede Zeitarbeit und Festanstellung aus Arbeitnehmersicht

Unterschiede Zeitarbeit und Festanstellung aus Arbeitnehmersicht

Die Unterschiede von Zeitarbeit und Festanstellung lassen sich schon aus den jeweiligen Bezeichnungen ableiten. Ersteres ist eine bestimmte Arbeit, die von vornherein nur für eine begrenzte Zeit aufgenommen wird. Bei zweiterem handelt es sich um eine Anstellung, die fest erfolgt, also nicht zeitlich beschränkt oder mit unsicherem Verlauf für Arbeitgeber und Angestellten.



Beide Modelle haben ihren Reiz und ihre ganz spezifischen Vorteile. Je nachdem, wie sich die persönliche Situation gerade darstellt, kann das eine oder das andere erfolgsversprechender und befriedigender als Arbeitnehmer sein. Es bestehen einige Unterschiede – doch die liegen eher in den Details. Denn grundsätzlich gilt bei beiden Arbeitsformen: man ist ein Angestellter – einmal beim Personaldienstleister, das andere Mal bei dem Betrieb, in dem man auch seine Arbeit verrichtet.

Auch in der Zeitarbeit hat man einen Arbeitsvertrag, nur eben mit der entsprechenden Personalvermittlung, die den Arbeiter dann an ein oder aufeinander folgende Unternehmen entsendet – die sogenannte Arbeitnehmerüberlassung. Das bedeutet gleichzeitig, dass man auch als Zeitarbeiter von sämtlichen arbeitsrechtlichen Gesetzen abgedeckt und sozialversicherungspflichtig angestellt ist.

Bezahlter Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Beitragszahlung in die Kranken-, Pflege-, Renten- oder Arbeitslosenversicherung – all das wird übernommen, nur eben nicht von dem Betrieb, in dem man seine Arbeit leistet, sondern von der Personalvermittlung. Hier lassen sich also keine Unterschiede Zeitarbeit und Festanstellung finden. Doch an anderer Stelle sehr wohl.

Vorteile von Zeitarbeit

Die Vorteile des Einstiegs in ein Unternehmen via Zeitarbeit sind vielfältig. Zum einen kann man schnell und unkompliziert Arbeit aufnehmen. Man benötigt ein Profil bei einem Personaldienstleister. Dieser vermittelt dem Arbeitssuchenden anschließend eine offene Stelle. Der langwierige und teils nervenzehrende Prozess des Versendens von Bewerbungen entfällt somit, da man von der Personalvermittlung den suchenden Betrieben angeboten wird.

Besonders praktisch ist dies für Arbeitssuchende, die schon seit längerer Zeit aus dem Berufsalltag heraus sind. Zum einen ist hier häufig die Hemmschwelle sich zu bewerben recht hoch und die Frustrationsgrenze eher niedrig. Zum anderen wird eine längere Zeit in der Erwerbslosigkeit in manchen Fällen als Stigma gesehen. Via Zeitarbeit erhalten aber auch diese Arbeitssuchenden schnell und einfach eine zweite Chance. Erst einmal in einem Betrieb angekommen zählt nur noch die Leistung vor Ort, der Fleiß und das Engagement.

Auch für Neu- oder Quereinsteiger in einen neuen Beruf erleichtert die Zeitarbeit und die damit verbundene Vermittlung einer zu den Qualifikationen und Interessen passenden Stelle den Einstieg in eine Branche. Und bereits Erwerbstätige können eine Zeitarbeits-Phase dazu nutzen sich in unterschiedlichen Betrieben und Geschäftsstrukturen auszuprobieren, weiterzubilden und Erfahrungen zu sammeln.

Dadurch können sich Arbeitnehmer nicht nur beruflich weiterbilden, indem sie unterschiedliche Bereiche ihres Berufs und verschiedene Arbeitsstrukturen kennenlernen, und sich somit ein breiteres Profil aneignen, was sie für Unternehmen interessant macht. Auch eine Persönlichkeitsentwicklung geht damit einher. Schließlich erfordert es Offenheit, eine gute, produktive Kommunikation und einen guten Umgang mit Kollegen, sich in mehrere Unternehmen in relativ kurzer Zeit zu integrieren.

Doch nicht nur für den Einstieg in einen Beruf bietet sich Zeitarbeit an. Denn die vielfältigen Hilfsleistungen auch während der Arbeitnehmerüberlassung durch den Personaldienstleister machen für viele Arbeiter die Zeitarbeit interessant. Bei Problemen oder Unsicherheiten in dem Betrieb, in den die Arbeitnehmer entsandt sind, steht immer ein erfahrener Experte in der Personalvermittlung als Ansprechpartner bereit. Auch eine zielführende Karriereplanung kann gemeinsam erarbeitet oder Ratschläge bezüglich lohnender Weiter- und Fortbildungen können eingeholt werden.

Die Zeitarbeit kann somit vieles sein: eine zweite Chance auf dem Arbeitsmarkt, eine Orientierungsphase, um die eigenen Interessen und Stärken besser kennen zu lernen, oder das Sprungbrett in eine dauerhafte, unbefristete Anstellung (siehe dazu auch 1.3, etwas weiter unten).

Vorteile von Festanstellungen

Das Ziel aller Beteiligten, selbst des Personaldienstleisters, ist und bleibt aber die Festanstellung. Die erklärte Aufgabe einer Personalvermittlung ist es, Arbeitnehmer erfolgreich an Arbeitgeber zu vermitteln. Erfolgreich bedeutet eben, dass die Zusammenarbeit in einem unbefristeten Verhältnis nach der Arbeitnehmerüberlassung fortgesetzt wird.

Der Arbeitgeber kann eine offene Stelle dauerhaft mit einem zuvor getesteten und für gut befundenen neuen Arbeiter besetzen – und auch für den Arbeitnehmer bieten sich verschiedene Vorteile in der Festanstellung. Er gewinnt dadurch ein großes Maß an Sicherheit. Auch wenn die Zeitarbeit durch die feste Anstellung bei einem Personaldienstleister ein sicheres Einkommen, auch in Zeiten zwischen zwei Arbeitnehmerüberlassungen, garantiert, kann ein häufiger Wechsel der Arbeitsstelle vorkommen.

Anders in der Festanstellung: ein Betrieb, normalerweise eine Arbeitsstelle. Somit weiß man, in welchem Bereich man eingesetzt wird, kann sich besser auf die sich stellenden Aufgaben vorbereiten und auch einfacher in bestimmten Bereichen spezialisieren. Die Beziehungen zu Kollegen und Vorgesetzten können dauerhaft gedeihen. Und auch der Aufstieg innerhalb eines Betriebs ist nur bei unbefristeter Festanstellung möglich.

Zeitarbeit als Sprungbrett in die Festanstellung

Die Unterschiede Zeitarbeit und Festanstellung bieten somit verschiedene Vorteile, die sich miteinander kombinieren lassen. Zunächst kann durch eine Phase der Zeitarbeit das Finden einer der jeweiligen individuellen Qualifikation und Interessenslage angemessenen Stelle erleichtert und beschleunigt werden. Das große Plus von Zeitarbeit ist ja die Flexibilität. Somit erhalten mehr Arbeiter die Gelegenheit, sich in einem Betrieb beweisen zu können.

Verläuft die Arbeitnehmerüberlassung für beide Seiten zufriedenstellend, kann die Zeitarbeit als Sprungbrett in die Festanstellung dienen. Doch was bedeutet „für beide Seiten zufriedenstellend“? Das Unternehmen muss einerseits eine langfristig offene Stelle haben. Häufig werden Zeitarbeiter für das Abarbeiten von eines kurzfristig erhöhten Auftragsvolumens eingestellt. Bleibt die Auftragslage aber für den Betrieb positiv, steigen die Chancen eines Leiharbeiters übernommen zu werden.

Des Weiteren muss das Unternehmen natürlich auch von dem Arbeiter überzeugt sein. Hier kommt es dann weniger auf theoretische Qualifikation an, sondern mehr auf den Eindruck in der alltäglichen Praxis. Ist der Zeitarbeiter motiviert, bringt er sich ein, ist er engagiert und leistet gute Arbeit – kurz: ist er ein Gewinn für das Unternehmen? Solche Leiharbeiter werden natürlich gerne übernommen, wenn möglich.

Andererseits muss auch für den Zeitarbeiter die Arbeitnehmerüberlassung zur vollen Zufriedenheit ausfallen. Auch das Unternehmen muss Bemühungen aufbringen, um dem Arbeitnehmer „zu gefallen“. Schließlich sind qualifizierte und fähige Arbeitskräfte aktuell Mangelware. Ein guter Arbeiter muss nicht den erstbesten Job annehmen, der ihm angeboten wird. Ist er jedoch schon in der Leiharbeitsphase gut in das Team und das Unternehmen integriert worden und bekommt eine langfristige Perspektive aufgezeigt, steigen die Chancen einer dauerhaft fruchtbaren Zusammenarbeit in Festanstellung.

Angefangen mit einem unkomplizierten, schnellen Einstieg in ein Unternehmen via eine Arbeitnehmerüberlassung, später im idealen Fall die Zeitarbeit als Sprungbrett in die Festanstellung und hoffentlich viele zufriedene Jahre in dem Unternehmen – so kann eine Karriere aussehen, die als Leiharbeiter begann.

Unterschiede Zeitarbeit und Festanstellung aus Arbeitgebersicht

Unterschiede Zeitarbeit und Festanstellung aus Arbeitgebersicht

Die Vorteile, die ein Unternehmen aus der Zeitarbeit zieht, ähneln denen der Arbeiter stark. Auch hier heißen die Zauberworte: Flexibilität, Spontaneität und lohnende Unterstützung durch einen Personaldienstleister. Die Zusammenarbeit kann sich auf schnelle, kurzfristige Personalsuche beschränken oder bis zu einer dauerhaften Kooperation reichen, bei der ein Personaldienstleister wie das WEISS Personalmanagement sämtliche personalbezogenen Aufgaben übernimmt.

Vorteile vor und während der Arbeitnehmerüberlassung

So wie die Personalvermittlung eine passende offene Stelle für seine Zeitarbeiter sucht, fahndet es für ein Unternehmen, dass Arbeitsplätze kurzfristig oder für eine befristete Zeit zu besetzen hat, nach der Stellenbeschreibung entsprechenden Arbeitskräften. Somit spart sich ein Unternehmen den Aufwand und die Zeit, selbst nach Personal zu suchen, und nutzt den großen Pool an Arbeitskräften von Zeitarbeitsfirmen.

Die Zusammenarbeit kann sich dabei darauf beschränken, dass ein Personalengpass eintritt, der schnell, unkompliziert und auf eine absehbare Zeit beschränkt behoben werden muss. Dabei kann eine Personalvermittlung helfen, indem sie ohne lange Suche Arbeitskräfte, die via Zeitarbeit auf der Suche nach Arbeit sind, zur Verfügung stellen kann.

Doch auch eine langfristige Auslagerung des Personalbereichs an einen Personaldienstleister ist denkbar. In diesem Fall übernimmt die Personalvermittlung von Suchen, Anwerben und Binden von passenden Arbeitskräften bis zum Marketing des Unternehmens als Arbeitgeber sämtliche gewünschten Bereiche.

Außerdem bewahrt sich ein Betrieb durch die Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern viel Flexibilität. Denn hält ein kurzer Aufschwung in der Auftragslage nicht lange an, ist das unbefristet beschäftigte Personal nicht unnötig aufgebläht. Die Kosten bleiben planbar. Dafür sorgt auch, dass der Betrieb nur die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden entlohnen muss. Für die bezahlten Urlaubstage oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist die Zeitarbeitsfirma zuständig.

Vorteile für die längerfristige Personalplanung

Auch wenn langfristig ein höherer Bedarf an Arbeitskräften abzusehen ist, war es kein Fehler zunächst einmal die Arbeitnehmerüberlassung eines Personaldienstleisters in Anspruch zu nehmen. Denn so kann der neu hinzugewonnene Mitarbeiter einerseits den Aufgabenbereich kennenlernen, sich in das Team integrieren und sehen, ob das Betätigungsfeld seinen Erwartungen entspricht.

Auch der Betrieb kann natürlich den Arbeitnehmer kennenlernen. Ist er engagiert? Verfügt er tatsächlich über die angegebenen Qualifikationen und Fähigkeiten und zeigt auch den Eifer, diese bestmöglich in der täglichen Arbeit einzubringen. Somit wird nicht die Katze im Sack gekauft, sondern in Form einer Festanstellung eines vormaligen Zeitarbeiters eine getestete und bewährte Arbeitskraft langfristig an das Unternehmen gebunden.

Fragen und Antworten zur Zeitarbeit

Kurz und kompakt: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Zeitarbeit

Die jeweiligen Vorteile, die für Zeitarbeit oder eine Festanstellung sprechen und wie man Zeitarbeit als Sprungbrett in die Festanstellung nutzen kann, wurde in den oberen Kapiteln eingehend thematisiert. In diesem Fragen und Antworten-Teil sollen noch einmal ganz kurz und knapp verschiedene Fragen, die das Feld Zeitarbeit betreffen, vorgestellt und beantwortet werden.

Was versteht man unter Personaldienstleistung?

Unter Personaldienstleistung versteht man das gewerbemäßige Entleihen von Arbeitskräften von einer Zeitarbeitsfirma ein Unternehmen, dass diesen Service der Zeitarbeitsfirma vergütet. Das Entleihen wird als Arbeitnehmerüberlassung bezeichnet. Endet diese Phase, kehrt der Leiharbeiter zurück zu seiner Zeitarbeitsfirma und wird erneut verliehen. Ziel bei Personaldienstleistungen ist aber die dauerhafte Übernahme in eine Festanstellung.

Was versteht man unter Zeitarbeitsfirmen?

Zeitarbeitsfirmen, auch Personaldienstleister oder Personalvermittlungen genannt, stellen Unternehmen, die kurzfristig oder lediglich für einen befristeten Zeitraum zusätzliche Arbeitskräfte brauchen, dieses Personal zur Verfügung. Während der Arbeitnehmerüberlassung arbeiten die bei der Zeitarbeitsfirma angestellten Kräfte in einem zu ihrem Profil passenden Beruf für das entleihende Unternehmen.

Wer ist Arbeitgeber für Leiharbeiter?

Angestellt sind Leiharbeiter bei der Zeitarbeitsfirma. Das ändert sich auch nicht, wenn eine Arbeitnehmerüberlassung an ein Unternehmen erfolgt. Selbst während der Arbeit in einem Betrieb, bleibt das Anstellungsverhältnis mit der Zeitarbeitsfirma wirksam. Somit muss auch der Personaldienstleister Beiträge in die Sozialversicherung zahlen sowie die Lohnfortzahlung im Urlaub oder Krankheitsfall garantieren. Sollte zwischen zwei Arbeitnehmerüberlassungen eine Pause auftreten, bleiben Zeitarbeiter ebenfalls angestellt und beziehen weiter Gehalt.

Wie gelange ich von der Zeitarbeit zur Festanstellung?

Während oder nach dem Ende der vereinbarten Arbeitnehmerüberlassung kann das entleihende Unternehmen einen Zeitarbeiter fest übernehmen und ihn mit einem unbefristeten Vertrag anstellen. Voraussetzung dafür sein eine dauerhaft offene Stelle im Unternehmen sowie ein positiver Eindruck, den der Zeitarbeiter während der Arbeitnehmerüberlassung hinterlassen hat.

Was kann ich für eine Übernahme tun?

Ganz simpel: sich als ein Gewinn für das entleihende Unternehmen präsentieren. In Zeiten, in denen Fachkräfte knapp sind, ist jeder Betrieb, der offene Kapazitäten in der Personaldecke hat, froh, wenn er jemanden einstellen kann, von dessen Arbeit er sich schon in der alltäglichen Praxis überzeugen konnte. Diesen Vorteil haben bereits in der Arbeitnehmerüberlassung getestete Arbeitnehmer gegenüber Bewerbern von außen.

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