Wie bewerbe ich mich richtig
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Richtig bewerben: Karrieretipps für Ihre erfolgreiche Bewerbung


Viele Jobsuchende stehen vor dieser Frage: Wie bewerbe ich mich richtig? Worauf sollte man als Bewerber achten? Welche Botschaft will ich vermitteln? Damit die Bewerbungsunterlagen rundum überzeugen, sollte man ein paar Tipps beachten. Wir erklären Ihnen, damit es mit der Zusage klappt und Sie sich bald über einen unterschriebenen Arbeitsvertrag freuen können.

Bewerbung richtig schreiben

Bewerbung richtig schreiben:

Bei der momentanen Situation auf dem Arbeitsmarkt ist es nicht mehr so einfach, sich auf einen Job zu bewerben, wie noch vor einigen Jahren. Viele Arbeitgeber können die Flut an eingehenden Bewerbungen kaum noch bewältigen.

Somit landen die Bewerbungen alle erst mal auf einem Stapel oder wandern direkt in den Müll. Auch Initiativbewerbungen sind schon lange kein Geheimtipp mehr und besonders die großen Firmen erhalten so viele davon, dass wirklich nur noch Bewerbungen angesehen werden,

die entweder aus den anderen wirklich hervorstechen, oder wenn tatsächlich dringend ein neuer Mitarbeiter benötigt wird.

Doch wie kann man sicherstellen, dass die eigene Bewerbung nicht einfach übergangen wird? Und wie gestaltet man seine Bewerbung so, dass sie für potentielle Arbeitgeber auf den ersten Blick attraktiver ist, als andere Bewerbungen? Es gibt ja nun wirklich viele Tipps von auffälligen Bewerbungsmappen bis hin zu farbigem Papier, doch in Zeiten der Online-Bewerbungen kann man diese gut gemeinten Ratschläge wohl getrost hinter sich lassen.

Außerdem ändern sich die Tipps ja ständig und es gibt zu jedem Vorschlag genauso viele Stimmen dafür, wie dagegen. Außerdem gibt es auf eine ausgeschriebene Stelle statistisch gesehen ca. 100 Bewerbungen. Von diesen 100 Bewerbern, werden jedoch nur maximal 10 zum Vorstellungsgespräch eingeladen und erhalten somit eine realistische Chance auf einen Job. Somit muss die Bewerbung unbedingt zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch führen, damit man im persönlichen Gespräch die Möglichkeit hat, den zukünftigen Arbeitgeber von sich zu überzeugen.

Doch wie bewerbe ich mich richtig? Wir geben Ihnen ein paar Ratschläge anhand der neusten Erkenntnisse und sagen Ihnen, wie Sie unaufdringlich und stilvoll Ihre eigene Note in Ihre Bewerbungsunterlagen einfließen lassen können. Also spitzen Sie die Ohren, denn unsere Tipps garantieren Ihnen einen erfolgreichen Bewerbungslauf.

Aufbau der Bewerbung

Der Aufbau der Bewerbung

Egal, auf welchem Wege Sie sich letztendlich auf einen Job bewerben, der Aufbau Ihrer Unterlagen ist immer, abgesehen von ein paar kleinen Spielerein, derselbe. Wir beziehen uns im Folgenden auf Bewerbungsmappen in Papierform und gehen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal auf die Besonderheiten bei Online-Bewerbungen oder solchen per E-Mail, also auf dem elektronischen Wege, ein.

Es gibt natürlich verschiedene Formen von Mappen, die verwendet werden können.

Hierbei gilt prinzipiell je höher die geforderte Qualifikation für die Stelle, desto hochwertiger sollte die Mappe gewählt werden. Für einen Ausbildungsplatz kann man durchaus auf einen DINA4 Hefter zurückgreifen, während man für einen Job mit akademischen Abschluss eher eine hochwertigere Mappe aus Karton wählen würde. Was die Farbe und Struktur anbelangt, haben Sie etwas Spielraum und das liegt in Ihrem Ermessen.

Jedoch tun Sie sich mit grellen Farben oder zu ausgefallenen Mappen sicherlich nicht unbedingt einen Gefallen. Doch wie bewerbe ich mich richtig, wenn ich den Job wirklich haben will? Neben der hochwertigen Mappe, wählen Sie am besten eine gute Papierqualität für Ihre Ausdrucke. Hierbei sollten Sie auf mindestens 90 Gramm Papier zurückgreifen. Zudem sind Eselsohren, sowie Kaffee- oder Fettflecken ein absolutes KO-Kriterium für Ihre Bewerbung. Seien Sie also sorgfältig und geben Sie Ihre Unterlagen nach sorgfältiger Prüfung in einem einwandfreien Zustand ab.

Prinzipiell besteht eine Bewerbung aus drei verpflichtenden Teilen: Dem Anschreiben, dem Lebenslauf und den Zeugnissen. Diese drei Bestandteile sollte jede Bewerbung immer vorweisen können. Natürlich können Sie die Unterlagen noch um weitere Bestandteile, falls dies zum Erhalten des Jobs förderlich sein könnte, erweitern. Beginnend mit dem Anschreiben, welches für gewöhnlich lose den Unterlagen aufliegt, sollte man sich kurz fassen und maximal eine DIN-A4 Seite, für den Lebenslauf max. 2 Seiten, wählen. Prägnanz ist einer der Schlüssel zu einer erfolgreichen Bewerbung. Anschließen hat man die Wahl, ob man direkt mit dem Lebenslauf an das Anschreiben anknüpfen möchte, oder ob man lieber noch ein Deckblatt zwischen schiebt.

Das Deckblatt macht besonders viel Sinn, wenn man einen umfangreichen Lebenslauf hat, denn so kann man sich in diesem den Platz für das Bewerbungsfoto sparen, welches man aufs Deckblatt setzen kann. Anschließend folgt der Lebenslauf, welcher kurz und prägnant die bisherige Berufserfahrung stichpunktartig zusammenfassen sollte. Ist der Lebenslauf zu umfangreich, sollten die weniger wichtigen Details lieber gekürzt werden, als den Lebenslauf zu lange ausfallen zu lassen. Als Anlagen hängen Sie zu guter Letzt die Nachweise, Zertifikate und Zeugnisse an Ihre Bewerbung an, die Ihre im Lebenslauf geschilderte Erfahrung belegen. Auch hier gilt: Weniger ist mehr.

Nicht jedes Zertifikat nutzt Ihnen tatsächlich, um einen Job zu bekommen und besonders bei sehr umfangreichen Lebensläufen wird eine höhere Anzahl an Zeugnissen und Zertifikaten schnell unübersichtlich. Legen Sie in diesem Falle unbedingt ein Inhaltsverzeichnis bei, das klar aufzählt, welche Zeugnisse und Nachweise wo zu finden sind. Auch Arbeitsproben können hier beigefügt werden. Bitte fügen Sie all diese Dokumente immer nur als Kopien an! Bitte denken Sie auch unbedingt daran sowohl das Anschreiben, als auch den Lebenslauf zu unterschreiben. Die Frage „Wie bewerbe ich mich richtig?“, den Aufbau der Unterlagen betreffend, haben wir nun geklärt, doch das ist noch lange nicht alles, was es zu beachten gilt, wenn man sich auf der Jobsuche befindet.

Das Layout der Unterlagen

Das Layout der Unterlagen

Zunächst gibt es natürlich einige wichtige Grundlagen, die gewährleistet sein müssen, damit die Bewerbung nicht direkt aussortiert wird. Natürlich muss sowohl das Anschreiben, als auch der Lebenslauf fehlerfrei sein. Sowohl Rechtschreib- als auch Grammatikfehler führen dazu, dass die Unterlagen postwendend im Müll landen.

Für Bewerbungen voller Fehler erhält man meist nicht einmal eine Absage. Somit ist es von höchster Priorität, dass die Unterlagen alle korrekt sind. Lassen Sie am besten mehrere Leute aus Ihrem Bekannten und

Freundeskreis für Sie Korrekturlesen oder schicken Sie die Dokumente ggf. an eine professionelle Stelle, die die Korrektur für Sie übernehmen kann. Dieser Service wird vielerorts recht günstig angeboten. Sind Ihre Unterlagen nun korrekt, müssen sie selbstverständlich auch vollständig sein. Zum einen sollten Sie überprüfen, dass alle von Ihnen aufgeführten Anhänge auch tatsächlich Ihrem Anschreiben beiliegen. Zum anderen sollten Sie die Stellenanzeige genau durchlesen, um alle von Arbeitgeber gewünschten Unterlagen auch tatsächlich beizulegen.

Mit einer unvollständigen Bewerbung wird schließlich genauso verfahren, wie mit einer Fehlerhaften, also stellen Sie unbedingt sicher, dass die Unterlagen korrekt und komplett sind, bevor Sie sie verschicken. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Jobsuche und im Bewerbungsverfahren ist auch die Optik der Bewerbung. Das verwendete Papier sollte frei von Knicken und Falten sein und außerdem sauber sein. Außerdem sollten alle versandten Dokumente sauber formatiert sein und ein einheitliches Erscheinungsbild aufweisen.

Wählen Sie für alle Dokumente und alle Seiten dieselbe Schriftart und Größe. Achten Sie darauf, dass die Seiten nummeriert sind und das korrekte Datum enthalten. Auch Kopf- und Fußzeile sollte sauber formatiert und auf dem Ausdruck gut leserlich sein. Beim Durchlesen der ausgedruckten Dokumente fallen einem häufig viel mehr Fehler auf, als beim Lesen am PC. Deswegen drucken Sie Ihre Bewerbung unbedingt aus bevor Sie sie versenden. Tun sie das auch zum Korrekturlesen, falls Sie die Bewerbung online verschicken und eigentlich gar keinen Ausdruck benötigen würden. Wählen Sie außerdem immer eine gängige und gut leserliche Schriftart. Ausgefallene Schriftarten wirken schnell übertrieben oder erschweren das Lesen der Bewerbung, was zum Aussortieren dieser führen kann.

Vermeiden Sie außerdem viel Variation in der Wahl der Schriftgröße. Halten Sie die Dokumente rein optisch schlicht und stets einheitlich. Beschränken Sie die „Highlights“ auf z.B. verschiedene Schriftgrößen für die Namen der Unternehmen, in denen Sie bereits tätig waren, die Bezeichnung Ihrer Position dort, sowie die Beschreibung Ihrer Aufgaben in Stichpunkten. Beschränken Sie den Einsatz farblicher Elemente auf optische Unterteilungen für verschiedene Elemente und gestalten Sie ein besonders ansprechendes Deckblatt. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Bewerbungsfoto, sofern Sie eines verwenden möchten, wirklich passend ist. Das Foto sollte Sie freundlich aber nicht überschwänglich und sympathisch, sowie kompetent darstellen.

Geben Sie lieber etwas mehr Geld aus und lassen Sie sich bei einem professionellen Fotografen zu den besten Posen und Gesichtsausdrücken beraten anstatt, dass Sie ein eher ungeeignetes Bild aus einer Fotokabine wählen. Bedenken Sie zudem immer, dass Ihre eigene Wahrnehmung von sich selbst immer von der Wahrnehmung anderer Menschen abweicht. Zeigen Sie Ihr Foto am besten einigen Ihrer Bekannten, bevor Sie es verwenden und fragen Sie nach deren Meinung zu Ihrem Bild. Doch formelle Kriterien sind nur die Grundlagen der Bewerbung. Was eigentlich zählt ist der Inhalt Ihrer Angaben. Doch wie bewerbe ich mich richtig, wenn ich einen Job wirklich will?

Bewerbungsinhalt

Der Inhalt Ihrer Bewerbung

Zunächst sollte Ihr Fokus darauf liegen, Ihr Können und Ihre Fertigkeiten in den Vordergrund zu stellen. Sie sollten Ihre Bewerbung stets so formulieren, dass auf den ersten Blick klar wird, welche Qualifikationen und Kompetenzen genau Sie für die ausgeschriebene Stelle am geeignetsten machen.

Hierfür sollten Sie die Stellenanzeige genau studieren und auf alle von Arbeitgeber geforderten Fähigkeiten eingehen. Sollten Sie einen der Punkte nicht erfüllen, sollten Sie es unbedingt vermeiden, dies zu erklären, oder

sich zu rechtfertigen. Stellen Sie stattdessen lieber Ihre Talente in den Vordergrund und bringen Sie Ihre Leistungs- und Lernbereitschaft zum Ausdruck. Am besten geben Sie Beispiele für Ihre Lernbereitschaft aus Ihrem bisherigen beruflichen Leben. Nennen Sie entsprechende Fortbildungen oder Lehrgänge, sowie Weiterbildungen, die Sie gemacht haben und legen Sie die entsprechenden Zertifikate und Nachweise dafür bei.

Vermeiden Sie unbedingt jegliche Formulierung, die eine Rechtfertigung für Ihr Nichtkönnen enthält, wie z.B. „Ich kann zwar dies oder jenes nicht, aber…“. Formulierungen wie diese lassen Sie unsicher und unqualifiziert erscheinen. Formulieren Sie lieber wie folgt: „Meine Stärken liegen im Bereich X.“. Ein weiterer wichtiger Punkt beim Formulieren Ihres Anschreibens ist es, dass Sie Ihre Motivation für diesen Job ganz deutlich hervorheben. Vermeiden Sie unbedingt Standardphrasen und schicken Sie keine 0815-Bewerbung ab, sofern Sie eine Stelle wirklich haben wollen.

Aber wie bewerbe ich mich richtig, ohne dabei langweilig zu wirken? Nehmen Sie immer Bezug auf Unternehmensspezifische Informationen. Stellen Sie ganz klar heraus, warum Sie unbedingt in dieser Firma, diesen Job wollen und nicht in einer anderen. Zeigen Sie, dass Sie genau wissen, was Sie wollen und sich vorab über das Unternehmen informiert haben. Dies wird Ihre Bewerbung viel glaubwürdiger erscheinen lassen und Ihre Motivation verdeutlichen.

Sie sollten sich sowohl mit der Geschäftsidee identifizieren können, als auch in Ihrem Anschreiben betonen, dass Sie sich aktiv engagieren wollen, um die Firma voran zu bringen. Besonders in Initiativbewerbungen ist es von oberster Priorität die richtige Motivation in genau diesem Unternehmen arbeiten zu wollen, zum Ausdruck zu bringen. Hierfür eignet sich ggf. auch ein separates Motivationsschreiben, denn Sie sollten Ihr Anschreiben keinesfalls zu lange ausfallen lassen. Jedoch kann man einem kurzen und prägnanten Anschreiben, falls förderlich ein separates Motivationsschreiben beilegen.

Manchmal wird ein solchen sogar in der Stellenausschreibung gefordert. Im Zuge Ihrer Motivation genau in einer bestimmten Firma arbeiten zu wollen, ist es wichtig, dass Ihre Bewerbung stets individuell ist. Schicken Sie nicht eine Standardbewerbung an hunderte Firmen, sondern recherchieren Sie lieber gezielt nach Stellen, bei denen Sie sich auch mit dem Unternehmen identifizieren können und schreiben Sie lieber weniger, aber dafür aufwändigere Bewerbungen. Für einen Personaler wird Ihr Engagement anhand Ihres Zeit und Geldaufwandes in der Bewerbung sichtbar.

Das Anschreiben

Das Anschreiben

Ein gutes und ansprechendes Anschreiben zu formulieren ist oftmals für Menschen auf der Suche nach Arbeit eine große Herausforderung. Der Text sollte unbedingt immer individuell auf das Unternehmen, bei dem man sich bewirbt, zugeschnitten sein. Standardmäßige Anschreiben, bei denen nur die Adresse geändert wird und die ansonsten an alle Firmen gleichermaßen verschickt werden, führen nur sehr selten zum Erfolg.

In diesem Teil der Bewerbung geht es zum einen darum, dem Leser einen Eindruck von sich selbst zu vermitteln und warum man für die

ausgeschriebene Stelle die beste Eignung hat, zum anderen soll klar die eigene Motivation herausgestellt werden. Besonders wichtig ist hier höchste Sorgfalt und Sauberkeit. Die wohl größte Herausforderung besteht darin, das Anschreiben so prägnant zu formulieren, dass es ansprechend ist und auf keinen Fall mehr als den Platz einer Din-A4 Seite in Anspruch nimmt bei einer gut lesbaren Schriftgröße. Beginnen Sie Ihr Anschreiben immer mit einem sauberen Briefkopf. Dieser beinhaltet zum einen den Absender, also Ihre vollständigen Informationen wie Namen, Adresse und Ihre Kontaktdaten wie Telefonnummer und E-Mail Adresse.

Der nächste Punkt im Briefkopf ist der Adressat, bei welchem Sie peinlichst genau auf Schreibfehler achten sollten. Adressieren Sie Ihr Anschreiben immer unbedingt korrekt. Besonders beim Namen des Ansprechpartners im Unternehmen, in dem Sie sich bewerben wollen, sollte sich auf keinen Fall ein Fehler einschleichen. Versehen Sie den Brief anschließend mit Ihrem aktuellen Wohnort und dem Datum des Tages, an dem Sie das Schreiben angefertigt haben. Doch wie bewerbe ich mich richtig, nachdem ich den Briefkopf fertiggestellt habe?

Fahren Sie fort mit dem Betreff. Hier ist es besonders wichtig, dass Sie die Stellenbeschreibung exakt wie in der Stellenanzeige formuliert angeben. Eventuell, besonders bei größeren Firmen, gibt es auch eine Referenznummer zu dieser Stellenausschreibung. Geben sie diese, falls vorhanden, unbedingt auch in der Betreffzeile an. Unterhalb der Betreffzeile fahren Sie nun mit der Anrede fort. Hierbei gilt es zu beherzigen, dass diese immer persönlich sein sollte. Beginnen Sie, falls irgendwie möglich, nicht mit „sehr geehrte Damen und Herren“, sondern sprechen Sie besser direkt den im Unternehmen Verantwortlichen an, wie z.B. „Sehr geehrter Herr Müller“, „Sehr geehrte Frau Meier“.

Nun kommen wir zum wichtigsten und somit schwierigsten Teil der Bewerbung: Im ersten Satz des Anschreiben geht es darum, das Interesse des Lesers, also des Personalers für sich zu wecken. Hierbei sollten Standardfloskeln, wie „Mit großem Interesse bin ich auf Ihre Anzeige gestoßen.“, oder „Hiermit bewerbe ich mich auf die Stelle als…“, unbedingt vermieden werden, weil dadurch immer der Eindruck eines unpersönlichen Anschreibens entsteht, das in gleicher Form an mehrere Firmen verschickt wurde. Beginnen Sie sofort damit, Ihre Motivation zu betonen: „Durch die Kooperation mit Ihrem Unternehmen bei meiner vorherigen Arbeitgeber, ist mir dieses bereits bekannt“.

Der erste Satz muss immer ansprechend formuliert sein, um den Leser neugierig auf mehr zu machen. Auch eine gewisse Vorerfahrung und / oder Qualifikation für die ausgeschriebene Stelle kann daraus hervorgehen. Die Einleitung Ihres Anschreibens sollte nur einige wenige Sätze umfassen. Der darauf folgende Hauptteil gibt Auskunft darüber, welche Vorzüge Sie haben, sowohl im fachlichen Bereich, als auch hinsichtlich sozialer Kompetenzen. Konzentrieren Sie sich jedoch unbedingt darauf, nicht ausschließlich Ihren Lebenslauf in Sätze zusammenzufassen, sondern picken Sie nur die für den Job wirklich relevanten Stickpunkte aus Ihrem Lebenslauf heraus und formulieren Sie diese kurz aus.

Kommen Sie unbedingt auch auf Ihre derzeitige Tätigkeit zu sprechen. Auch ein Satz zu Ihrer persönlichen Motivation für den Jobwechsel oder Einstieg in genau diesen Job kann im Hauptteil Ihres Bewerbungsanschreibens nicht schaden. Schildern Sie Ihre Beweggründe für die berufliche Veränderung jedoch unbedingt immer auf eine positive Weise. Sagen Sie nicht, was Sie in Ihrem derzeitigen Job nicht mögen, sondern sagen Sie stattdessen lieber, welche zusätzlichen Aspekte, Sie in Ihrem potentiell neuen Job suchen, wobei Sie am besten wieder einen Bezug zur Stellenanzeige herstellen. Stellen Sie des Weiteren einen Unternehmensbezug her, wenn sie alle Punkte zur Frage „wie bewerbe ich mich richtig?“ fachgerecht abarbeiten möchten.

Arbeiten Sie heraus in welchen Punkten der Stellenanzeige Ihr Lebenslauf Ihnen den Erwerb der geforderten Kompetenzen ermöglicht hat. Sollten Sie Berufseinsteiger sein und keine Berufserfahrung haben, können Sie hier gerne Bezug auf bisherige Nebenjobs, Vereinsarbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeiten nehmen, die sinnvoll für den Job waren. Um Ihr Anschreiben nun abzuschließen, verweisen Sie darauf, dass Sie sich zur Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freuen. Benutzen Sie hierbei keinen Konjunktiv, sondern signalisieren Sie in einem gezielten und prägnant formulierten Satz Ihre Zuversicht. Falls Sie möchten, können Sie vorher in einem kurzen Satz Ihre Gehaltsvorstellungen formulieren.

Sollte die Angabe einer Gehaltsvorstellung in der Stellenanzeige gefordert sein, nehmen Sie unbedingt Bezug darauf. Dies bedeutet nicht, dass Sie zwangsläufig eine konkrete Summe angeben müssen, jedoch sollten Sie auf jeden Fall signalisieren, dass Sie die Stellenanzeige sorgfältig gelesen haben und auch diesen Punkt wahrgenommen haben. Entsprechend können Sie entweder eine konkrete Summe „Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 60.000,00 € im Jahr.“, einen gewissen Gehaltsspielraum „Mein zukünftiges Jahresgehalt sollte zwischen 55.000,00 € und 60.000,00 € liegen.“, oder nur eine Aussage diesbezüglich angeben „Gerne können wir in einem persönlichen Gespräch über meine Gehaltsvorstellungen in diesem Job sprechen.“. Nachdem Sie einen schönen Schlusssatz formuliert haben, signalisieren Sie noch mit dem Wort „Anlagen“, dass Lebenslauf und Zeugnisse folgen.

Der Lebenslauf

Der Lebenslauf

Wie bewerbe ich mich richtig hinsichtlich des Lebenslaufes? Auch diese Frage können wir Ihnen gezielt beantworten. Verfassen Sie Ihren Lebenslauf stets in tabellarischer Form in zwei Spalten. In der linken Spalte geben Sie den betreffenden Zeitraum an und in der rechten Spalte die entsprechende Tätigkeit, die Sie in diesem Zeitraum ausgeübt haben.

Listen Sie die Ereignisse umgekehrt chronologisch, also beginnen Sie mit Ihrer letzten Tätigkeit und Enden Sie mit der Tätigkeit, die am längsten in der Vergangenheit liegt. Fügen Sie außerdem, sofern Sie kein

Deckblatt nutzen, wie bereits erwähnt, Ihrem Lebenslauf unbedingt ein gutes Bewerbungsfoto bei. Sie bewegen sich in einem guten Rahmen, wenn Ihr Lebenslauf ca. zwei Din-A4 Seiten umfasst. Kürzen Sie unwichtige Tätigkeiten entsprechend, um den Lebenslauf knapp zu halten.

Beginnen Sie Ihren Lebenslauf unbedingt mit Ihren persönlichen Daten. Zu Ihrer Nationalität und Konfession müssen Sie keine Angaben machen, wenn Sie nicht möchten. Fahren Sie anschließend mit Ihrem beruflichen Werdegang fort. Hierbei listen Sie jede berufliche Tätigkeit mit den folgenden Angaben umgekehrt chronologisch auf: Zeitraum, Stellenbezeichnung und Name des Unternehmens für das Sie gearbeitet haben.

Am besten geben Sie den Ort der Tätigkeit, sowie die Branche zusätzlich auch noch an. Danach folgt Ihre Ausbildung und schulische Laufbahn. Hier geben Sie zusätzlich zu den o.g. Informationen noch die Ausbildungsinhalte bzw. Studienschwerpunkte, sowie Ihre Abschlussnote an. Sollten Sie keine Berufserfahrung haben, können Sie in Ihrem Lebenslauf auch mit Praktika punkten. Am besten beziehen Sie sich ausschließlich auf Praktika, die Sie für die anvisierte Stelle qualifizieren.

Beziehen Sie sich außerdem auch auf Fort- und Weiterbildungen in Ihrem Lebenslauf. Auch hier gilt wieder besonders diese hervorzuheben, die nützlich für die Stelle, auf die Sie sich bewerben sind. Der letzte und wichtige Punkt zur Frage „wie bewerbe ich mich richtig?“ sind Ihre Hobbys. Hierbei können Sie dem Personaler einen Einblick in Ihre Persönlichkeit gewähren. Geben Sie hierbei am besten Vereinstätigkeiten und eventuelle Ämter an. Dies lässt auf gewisse Führungskompetenzen schließen. Sehen Sie jedoch unbedingt von der Angabe von Extremsportarten ab. Hierbei könnte die Vermutung aufkommen, dass Sie verletzungsbedingt, also durch Unfälle, häufig ausfallen könnten, was nicht gerade förderlich für Ihre Bewerbung wäre. Denken Sie außerdem unbedingt daran, Ihren Lebenslauf zu unterschreiben.

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